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06.08.10

Projekt "Bildungshaus Iserlohn"

 

CDU-Ratsmitglied Fabian Tigges

Intensive Kooperation von Kindergärten und Grundschulen


Um den zahlreichen neuen Anforderungen im Bildungs- und Jugendhilfebereich angemessen nachkommen zu können, bringt die CDU-Fraktion für die nächsten Sitzungen der zuständigen Ausschüsse das Projekt „Bildungshaus Iserlohn - Intensive Kooperation von Kindergärten und Grundschulen" ein.

Im Bundesland Baden-Württemberg wurde das Projekt „Bildungshaus“ für Drei- bis Zehnjährige eingeführt. Die dortige Landesregierung hat festgelegt, dass so genannte „Bildungshäuser“ für Drei- bis Zehnjährige in der derzeitigen Legislaturperiode modellhaft erprobt werden sollen. "33 Bildungshäuser sind seit fast drei Jahren sehr engagiert dabei und strahlen mit ihrem großen Engagement in die Kindergärten und Grundschulen hinein. Viele gut kooperierende Kindergärten und Grundschulen wünschen sich ebenfalls, ihren Kooperationsverbund zu einem Bildungshaus 3-10 weiterentwickeln zu können“, so das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport in Baden-Württemberg.

Die CDU-Ratsfraktion Iserlohn beantragt aufgrund der positiven Erfahrungen in Baden-Württemberg und dem Gesichtspunkt einer frühkindlichen Bildung und einer längerfristigen Sicherung von Kindergarten- und Grundschulstandorten dieses Projekt auch für die Stadt Iserlohn zu prüfen. Dies sollte nach Möglichkeit in Zusammenarbeit mit weiteren Kommunen der Region erfolgen, um das Projekt auf möglichst breite Schultern zu stellen und einen aktiven Erfahrungsaustausch zu gewährleisten.

Das Projekt „Bildungshaus Iserlohn" soll den Auftrag geben, unter einem gemeinsamen Dach Lern-, Bildungs- und Organisationsformen zu entwickeln, die die Bildungschancen von Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter verbessern helfen. Dies muss zunächst nicht zwangsläufig an einem Standort geschehen. So können Lern- und Spielzeiten in jahrgangsgemischten Gruppen sowohl in der Schule, als auch im Kindergarten stattfinden. Bildungsangebote sollen dabei in den beteiligten Einrichtungen verankert werden. Kindern von drei bis zehn Jahren soll mit diesem Projekt ein gemeinsames Lernen in jahrgangsübergreifenden Gruppierungen ermöglicht werden. Ziel ist also ein pädagogischer Verbund, der Bildungsangebote gemeinsam und institutionsübergreifend vorbereitet und durchführt.