Der geplante Fernradwanderweg entlang der Lenne sei von großer touristischer Bedeutung und müsse deshalb zügig verwirklicht werden. Dafür setzen sich die CDU Letmathe und die CDU Nachrodt-Wiblingwerde ein.
Die „Lenneroute” war am Freitag Thema eines Ortstermins am alten Nachrodter Bahnhof. Dort soll der Nachrodter Abschnitt der „Lenneroute” nahtlos in den Letmather Teil übergehen. Deshalb trafen sich die Christdemokraten aus den benachbarten Gemeinden an dieser Stelle, um Perspektiven und Probleme zu besprechen.
Für den Bereich zwischen Lasbeck und „Pater und Nonne” gibt es bereits konkrete Pläne. Iserlohns Stadtplaner Thomas Pott stellte Zeichnungen vor, wie die Lenneroute hier verlaufen soll. Sie würde auf einem etwa 500 Meter langen Abschnitt nördlich des Lasbecker Wegs direkt über den Stenglingser Weg geführt, wo sich Radfahrer die Fahrbahn mit den Autos teilen müssten. Ansonsten aber ist die Lenneroute als separater Radweg entweder direkt neben dem Stenglingser Weg oder in Schlenkern an der Lenne entlang eingezeichnet.
In Nachrodt soll die Lenneroute weitgehend entlang der Ortsdurchfahrt (B 236) verlaufen, teilweise aber baulich von der Autofahrbahn abgesetzt werden. Das teilte der Kreistagsabgeordnete und Letmather CDU-Vorsitzende Karsten Meininghaus mit. Eine Alternativroute, die östlich der Lenne durchs „Grüne” führen würde, wurde vomKreis verworfen, weil der Bund sie nicht (wie anderswo) zu 100 Prozent fördern würde.
Stadtplaner Pott erklärte, dass die „Lenneroute” im Bereich Lasbeck-Letmathe vermutlich abschnitts- und etappenweise angelegt wird. Jahreszahlen nannte er nicht. Die Grundstücksverhandlungen würden sich wohl noch bis ins nächste Jahr hinziehen. Einer dieser Abschnitte könnte im Zuge der Erneuerung der Lasbecker-Weg-Brücke über die Eisenbahn um 2014 herum verwirklicht werden.
Der Landtagsabgeordnete Thorsten Schick sprach sich dafür aus, die Pläne für die „Lenneroute” zügig als Ganzes voranzutreiben. Dabei sollten die Schönheit der Lanschaft erschlossen und längere Abschnitte über Bundesstraßen vermieden werden.
Text/Bild: ikz-online.de vom 16.04.10